Der Hintergrund

Der Hintergrund: Neue Regeln für Immobilienmakler

 

Zunächst braucht jede/r, der Immobilienmakler/-in werden möchte, eine öffentliche Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung, die bei der örtlichen Gewerbeaufsicht / beim Gewerbeamt beantragt werden muss. Sie kostet zwischen 500 und 1500 Euro (in manchen Städten auch mehr) und geprüft wird zunächst die Zuverlässigkeit, d.h. es darf keine Insolvenz und keine Straftat vorliegen. Sollte dies der Fall werden, kann die Erlaubnis auch wieder entzogen werden.

 

Neu ist durch eine Gesetzesergänzung die Pflicht zur Weiterbildung ab 1.8.2018. Immobilienmakler (wie auch Verwalter) müssen nun nachweisen, dass sie innerhalb von 3 Jahren sich mindestens 20 Stunden weitergebildet haben. Diese Pflicht gilt auch für Angestellte im Verkauf. Dazu muss man wissen, dass gesetzlich unterschieden wird zwischen Ausbildung (staatlich geregelt, z.B. Prüfung bei der IHK) und der danach aufbauenden Weiterbildung (nicht staatlich geregelt). Die Einzelheiten werden noch durch eine Änderung/Ergänzung der Makler- und BauträgerVO geregelt. Soweit bekannt, sind alle Formen der Weiterbildung, also Selbststudium, Fernlehrgang, Seminare, Kurse usw. zugelassen. Das hier genannte „Ausbildungsbuch Immobilienmakler/-in“ ist in jedem Fall gut als Basis der Qualifizierung als Makler geeignet.